Mittwoch, 15. Juni 2011

Kommunikation, situationsgerechte

Kennen Sie das "Innere Team"? Nach Schulz von Thun haben wir verschiedene Persönlichkeitsanteile, die je nach Situation unsere Kommunikation steuern. Zum Beispiel ist wähend der Unterhaltung mit den Kindern die "besorgte Mutter" oder auch mal die "jetzt-reicht-es-mir-aber-Frau" in der vordersten Reihe. Im Gespräch mit Kunden übernimmt dann die sachliche Wissenschaftlerin und beim Date das "Schnurrkätzchen" und so weiter. Da sind ja der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Heute habe ich neue Mitglieder in meinem Team kennengelernt:
Den "inneren verbalen Schlägertrupp". Dort fallen Ausdrücke, die ich normalerweise nicht einmal denke. Und ich bin nicht zart besaitet, das können Sie mir glauben. Wieso der Trupp auftritt? Vielleicht haben Sie es gelesen, ca. 40 Berliner Schulen sind einem Betrüger aufgesessen. Das Unternehmen Easy-Abi hat von den angehenden Abiturienten viel Geld eingesackt und sollte dafür die Abibälle organisieren. Stattdessen ist die Firma mit dem Geld über alle Berge verschwunden. Keine kleine Summe. Und Sie ahnen es, ja, auch unser Geld ist futsch. Gut, Geld kann man ersetzen, aber dass die Schüler so schnöde betrogen und nun um den schönsten Schultag nach der Einschulung gebracht werden, regt mich auf. Das regt mich richtig auf. Und mir ist so gar nicht nach sachlicher Auseinandersetzung, eher möchte ich....nee, das sag ich hier nicht! Da gibt es in meinem inneren Team zum Glück oder leider einen Sittenwächter

Richtig sauer aber wie immer mit herzlichen Grüßen, Jo

Kommentare:

  1. ... diese Schweinebacken, hinterlistigen!

    Mein Sittenwächter war grad Gassi ...


    Tut mir leid, Carola,
    Kopf hoch und dennoch eine schöne
    Abschlussveranstaltung.

    Ganz herzlich, Ramona

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  2. Danke dir, Ramona.
    Die Feier fällt aus. Das ist richtig schade. Na, Hauptsache das Abi ist in der Tasche und die Studentenbude fast fertig-alles wird gut...

    Herzlichst zu dir zurück, Carola

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  3. Ja, davon habe ich auch gehört. Unerhört ist das.
    Geh am besten mal irgendwohin, wo dich niemand hört und schrei den Frust raus, Jo!
    Nützen wird es wohl nichts, aber Luft machen muss man sich irgendwie.

    Liebe Grüsse,
    Brigitte

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  4. Danke für den Tipp, liebe Brigitte-ich werde dann heute mal zum Frust ablassen in den Wald gehen!

    Herzliche Grüße ins Wochenende,
    Carola

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