Sonntag, 21. November 2010

Schweinkram

Nebel wallte, im Kopf und in der Stadt. Einzig Herr Hund war gegen 7.00 Uhr fröhlich. Wer hatte nochmal dieses Buch geschrieben- Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung?
Aber ich liebe den Vierbeiner und wir haben unsere Waldrunde in Angriff genommen. Aber obwohl mein Kopf gedanklich noch in den Federn lag, funktionierte mein Reptilienhirn, irgendetwas stimmte nicht, da lag was in der Luft- und tatsächlich stand nicht sehr weit entfernt die erste Rotte Sauen, die Zweite lag am eingeschlagenen Umweg. Eine Dritte Gruppe Borstenvieh lungerte am übernächsten Knick gerade mal einen Meter entfernt von einem quietschfidelen Herrn H. Wir hatten Schwein, keine Sau interessierte sich für uns. Lautes Bellen aus der Entfernung zeigte, dass andere Leute und Hunde nicht so viel Glück hatten. Hat sich also doch gelohnt, dass ich im letzten Winter die Kartoffeln in den Forst geschleppt habe. Ich kann es nicht beschwören, aber einer der Schwarzkittel hat mir, glaube ich, zugezwinkert.
Mir fiel dann ein, dass ich vor vielen Jahren einen Jäger nachts zur Jagd begleitet habe. Frau musste auf leisesten Sohlen schleichen, mein Atmen kam auch nicht gut an und am Ende der Nacht war ich es natürlich, die durch einen unbedachten Seufzer das gesamte Wild verjagt hatte. Hat schon was von einer Parodie, wenn man laut pfeifend und ballspielend mehr Sauen sieht als die grünen Männchen bei der Arbeit.( Rache ist süß, Freunde!)

Gut gelaunte Sonntagsgrüße und wie immer herzlichst, Jo

Kommentare:

  1. Dass Schweine Glück bringen, darf ja bezweifelt werden, aber dass das Glück Schweine bringt, hast du hiermit eindrücklich bewiesen! :-)

    Und mir ein breites Schmunzeln!

    Gruss Brigitte

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  2. Liebe Brigitte,

    vielen Dank!

    Ich wünsche Dir einen schönen Abend mit viel Glück und vielleicht auch ein bisschen Schwein.

    Liebe Grüße
    Carola

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