Sonntag, 19. Juni 2011

Norddeutscher Morgen

Sehr früh waren Herr Hund und ich im Forst, kühle 12 Grad und ein frischer Wind hingen in den Baümen, der Wind hörte sich fast an wie Meeresrauschen und von irgendwo hörten wir Möwen schreien. Vielleicht war es auch nur in meinem Kopf. Fest in die Strickjacke gewickelt habe ich mich auf einen umgestürzten Baum gesetzt. Vom Hund, in einem Dachsbau verschwunden, war nur ein fernes Schnaufen zu hören. Sanftes Sonnenlicht, das nicht wärmt und eine Stille, wie an einem einsamen Ostseemorgen. Auf dem Nachhausweg haben wir einen Abstecher in den Garten gemacht und eine Handvoll Stachelbeeren verputzt. Nun, hier im mollig Warmen, duftet der Kaffee durchs Haus und auf dem Herd simmert Rote Grütze. Kann es norddeutscher werden? Ich meine nicht. Feine Grüße in den schönen Sonntag. Anbei das Rezept für die Rote Grütze.


Kommentare:

  1. der Wind hörte sich fast an wie Meeresrauschen ...

    Das hatte ich vergangene Nacht, durchs weit geöffnete Fenster des Gästezimmers, es war wunderbar ...

    Danke für das Rezept ;o)

    Genieß die Zeit,
    Ramona

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  2. hier pustet es heute ordentlich, eben richtig Küstenwetter, nur das die Küste fehlt ;-))

    Herzlichst in den Restsonntag,
    Carola

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  3. Norddeutsches Wetter haben wir auch - alles Andere stelle ich mir wunderbar vor...

    Liebe Wochenanfanggrüsse vom Binnenland,
    Brigitte

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  4. Ja,Brigitte, das Wetter ist so gar nicht sommerlich-
    da könnte man glatt die Decke über die Ohren ziehen und an heißen Tee mit Kandis denken.

    Herzliche Grüße,
    Carola

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